Das partizipative Museum

Das Hainfeld Museum versteht sich als lebendiges, partizipatives Museum. Eine rege Bürgerbeteiligung war also schon im Entstehungsprozess von großer Bedeutung – Gegenstände und Geschichten, die Bürger/innen eingebracht haben, sollten sichtbar gemacht werden. Ungewöhnlich ist, dass auch Bürger/innen mit ihrer Stimme mitgestalten konnten, indem sie stellvertretend für historische Persönlichkeiten den Puppen ihre Stimme „verleihen“. Die Zusammenarbeit mit der Polytechnischen Schule Hainfeld (PTS), wo einzelne Schaustücke erzeugt wurden, ist wiederum eine gute Möglichkeit, junge Menschen für das Thema Museum zu interessieren. Natürlich ist auch allen Bürger/innen bzw. Sponsor/innen zu danken, die bare Münze oder Sachleistungen zur Verfügung stellten. Denn je mehr Personen sich engagieren, desto lebendiger kann das Museum als Ort des Selbstverständnisses einer Stadt gelebt werden.

Schüler/innen der PTS Fachbereich Metall unter der Leitung von FL Birgit Schwaiger produzierten vergrößerte Nachbildungen von Hainfelder Sensenmarken. Dafür wurden Kupferbleche getrieben, mit Schwefelleber behandelt und abschließend lackiert.

Schüler/innen der PTS Fachbereich Metall unter der Leitung von FL Birgit Schwaiger produzierten vergrößerte Nachbildungen von Hainfelder Sensenmarken. Dafür wurden Kupferbleche getrieben, mit Schwefelleber behandelt und abschließend lackiert.

FamSchnierer

Die Hainfelder Sammlerfamile Schnierer stellte dem Museum vor Ort gefundene Fossilien als Leihgabe zur Verfügung.